
photo:View on Mount Vesuvio from Napoli June 2022
In 5 Guru Schritten zum wahren Selbst
Mein Weg führte mich über viele persönliche Begegnungen mit spirituellen Leher:innen, Gurus, bis ich
relativ spät, erst 2010, meinen persönlichen Dharma Meister fand. (obwohl ich Ihn in den 80er Jahren schon einmal
in einem 5 min. Gespräch flüchtig kennenglernt hatte.)
In biographischer Reihenfolge:
1990 bis 1994 in bergischen Land:
Jyothy , der damals mit seiner Mutter Surya Mukhi die Ausbildungsleitung der Yogalehrer Ausbildung
übernahm, war zugleich mein erster Tantra Lehrer. Während jener Ausbildung
ab 1994/1995 in Kerala/India: Mata Amritananda(Ammachi)-Bhakti-Yoga-bedingungsloser Liebe
ab 1995 : S.N.Goenka in Igatpuri/India-Vipassana 10 tägige Retreats mit Körperbewusstsein
ab 1997 bis 2007 in Niederlande: Wiederholte Workshops bei und mit Swami Anand Vereesh(ein Schüler von Osho).
Vereesh nannte seine Schule zwar nicht "antra", aber ,was er da machte hatte wirklich enorm viele Nava-Tantra Elemente.
1999 bis 2000 : Aufenthalt im Umfeld und Studien im Ashram Osho Community International
Ab Anfang der 2000er ca. 7 Jahre: Assistenz bei Regina Heckert-"Bee-Free Tantra"; Kurz: die beste Tantra Lehrerin die ich kenne.
Ab 2010 bis 2020:
Führung durch meinen letztendlichen, erleuchteten Zen-Meister Kyo-un- Roshi.
Kyo-un- Roshi half mir in entscheidender Weise das in mir verborgene tantrische Mosaik freizulegen,
wozu ich alleine nicht in der Lage gewesen wäre, da die Eindrücke aus den insgesamt doch sehr verschiedenen Schulen
verwirrend vielfältig waren und mir die Sicht auf das große Ganze zunächst noch verperrt blieb.
Seit seinem Tod 2020 hab' ich keine Fragen mehr.
Meine Dankbarkeit ihm gegenüber strahlt jedoch über seinen Tod hinaus.
Kompass für den Weg der Liebe nach Innen
Tantra und Yoga enstanden beide in Indien, werden jedoch auch im buddhistischen Kontext außerhalb Indiens praktiziert.
Es exisiteren eine derartige Vielzahl von Strömungen Richtungen und Praktiken, dass eine umfassende Übersicht
eher schon in ein kleines akademisches Unterfangen mündet.
Jeder Lehrer kann jedoch nur aus seiner subjektiven Erfahrung wetergeben,was für ihn wesentlich war und ist.
Die einfachste und vielleicht beste Definiton des Tantra gab für mich vielleicht Osho:
"Tantra is (sexual) indulgence with awarenss"
Damit ist im Grunde wirklich sehr viel gesagt, nämlich z.B. dass wir sexuell viel freier sind,
als es uns fundamentalistische Religionen vorschreiben wollen.
Andererseits zeigt uns die innere awareness von Selbst auch unsere (individuellen) Grenzen auf.
in diesem Sinne bedeuten Tantra und Yoga auch die eigenen Grenzen erst einmal zu erkennen und zu finden,
einerseits freimütig zu sein und mit Freude das eigene Liebespotential voll auszuleben-
andererseits ohne sich Selbst oder andere dadurch zu verletzen.
Das wiederum bedeutet, dass unsere individuellen Grenzen bei Bedarf auch justierbar sind,
wobei Tantra und Yoga uns einen inneren Kompass bereitstellen,
der uns zur Erfahrung und in die Wirkrlichkeit des Samadhi -Übereinstimmung mit unserem göttlichen Selbst führt.
Je klarer, wacher und präsenter wir sind, umso weniger brauchen wir dann Übungen,Hilfestellungen, Anleitungen
eines äußeren Lehrers, weil uns innere Awareness unser eigenes Licht wird.
